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Werden Kinderlose ungerecht behandelt? Es passiert immer wieder, dass Kinderlose, die diese Seiten besuchen,
sich persönlich angegriffen fühlen. Das bedauern wir. Wir möchten ihnen
versichern, dass wir uns nicht gegen Menschen wenden, die keine Kinder
haben. Unsere
Kritik richtet sich gegen staatliche Regelungen und Gesetze.
Weitere Gedanken:
- Es gibt viele Menschen, die gerne Kinder hätten, aber
keine bekommen können.
- Ein unerfüllter Kinderwunsch kann eine sehr schwierige und
schmerzhafte Situation sein.
- Die Entscheidung für Kinder ist von sehr vielen Faktoren bestimmt. Die
finanzielle Situation sind nur einer von vielen Faktoren.
Das schreiben uns Kinderlose:
- Dass ich Ihre Kinder heute schon mitfinanziere ist so sicher
wie das Amen in der Kirche. Ob Ihre Kinder später in der Lage sind
meine Rente zu finanzieren steht in den Sternen. Vielleicht werden
es Hartz IV Empfänger, die kann ich dann noch weiter unterhalten.
Unsere Antwort:
Stellen Sie sich vor, Sie würden in einer Gesellschaft leben, in der
es niemanden gibt, der jünger ist als Sie selbst. Glauben Sie, dass
das funktionieren würde?
Wir glauben, dass das bereits dann nicht mehr funktioniert, wenn wir
40 sind. Wir sind uns absolut sicher, dass das nicht mehr
funktioniert, wenn wir 60 und älter sind. Wer soll das Getreide
anbauen, das Brot backen, die Busse fahren, die Autos bauen, die
Energie erzeugen die wir zum Heizen brauchen, uns im Krankenhaus
operieren und pflegen etc. wenn es niemanden mehr gibt, der jünger
als 60 ist?
Man sieht, dass wir alle, ob kinderlos oder nicht, auf die
nachwachsenden Generationen angewiesen sind. Auch dann, wenn 10
Prozent von ihnen arbeitslos sein werden und auch dann, wenn die
staatliche Rente in ihrer Bedeutung abnimmt.
- Würde ich die Beträge, mit denen ich heute Familien
unterstützen muss (gemeint sind höhere Steuern) in eine
private Versicherung stecken, könnte ich mit 55 in Rente gehen, ein
Arbeitsplatz würde frei und ich könnte gut leben.
Unsere Antwort:
Natürlich könnten Sie gut leben, aber nur auf Kosten derjenigen, die
ihr Geld nicht in eine private Versicherung stecken, sondern davon
Kindern das Aufwachsen ermöglichen. Diese Kinder werden dann für Sie
da sein, wenn Sie 55 Jahre und älter sind. Würden die Eltern ihr
Geld nicht in ihre Kinder sondern auch in eine private Versicherung
stecken, gäbe es keine Kinder und es könnte niemand mehr mit 55 gut
leben.
- Wenn es hier keine Kinder mehr gibt, dann wandern eben Leute
aus dem Ausland ein.
Unsere Antwort:
Das ändert nichts daran, dass jeder von uns auf die nachwachsenden
Generationen angewiesen ist, ob im eigenen Land aufgewachsen oder im
Ausland. In jedem Fall ist es ungerecht, sich nicht an den Kosten zu
beteiligen, die das Aufwachsen von Kindern mit sich bringt.
- Wir hätten gerne Kinder bekommen, es blieb uns aber versagt.
Man kann uns nicht genauso behandeln wie freiwillig Kinderlose. Das
wäre ungerecht.
Unsere Antwort:
Ob jemand ungewollt oder freiwillig kinderlos ist, macht nur einen
Unterschied bei den Ursachen der Kinderlosigkeit, nicht aber bei den
Auswirkungen für die Gesellschaft. Sowohl freiwillig als auch
ungewollt Kinderlose haben heute einen erheblichen finanziellen
Vorteil gegenüber Familien. Auch ungewollt Kinderlose sind auf
nachwachsende Generationen angewiesen und profitieren damit davon,
dass Familien die Last für das Aufwachsen der Kinder getragen haben.
Kinderlose müssen sich in jedem Fall an den finanziellen Lasten
beteiligen, die das Aufwachsen von Kindern mit sich bringen.
- Ich fühle mich als Kinderloser an den Pranger gestellt.
Unsere Antwort:
Wir stellen nicht die Kinderlosen an den Pranger sondern die
Gesetze, die Familien benachteiligen zum Schaden der gesamten
Gesellschaft.
- Meine Frau und ich sind seit vielen Jahren verheiratet und
unfreiwillig kinderlos. Wir fühlen uns langsam wie beim
Spießrutenlauf. Also als hemmungslose, geldgeile Egoisten, die nur
den eigenen Spaß im Kopf haben, keinerlei Verantwortung übernehmen
wollen.
Unsere Antwort:
Bei unserer Aktion wird niemand beschimpft. Unser Ziel ist
Gerechtigkeit für Familien zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass
davon jeder in unserer Gesellschaft profitieren wird.
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