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Siebter Familienbericht, herausgegeben vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
am 26.04.2006:
(Hervorhebungen durch die Web-Redaktion) Der Siebte Familienbericht besteht am Anfang aus 15 Seiten, auf denen die
Bundesregierung zu den Aussagen der Sachverständigenkommission Stellung nimmt.
Diese Stellungnahme wird den Aussagen des eigentlichen Berichts
gegenübergestellt. Diese Aufzählung ist bestimmt nicht vollständig. 15 Seiten
Stellungnahme und fast 400 Seiten Bericht können nicht auf einer Seite
zusammengefasst werden. Hier sollen nur ein paar Aspekte herausgegriffen werden.
| Themenfeld |
Quelle |
Aussage |
| Wert und Bedeutung der Familie für die
Gesellschaft |
Sach-verstän-digen-kommission |
- "Persönliches Engagement, Zeit und Geld, das Eltern in ihre Kinder
investieren, dienen nicht nur der unmittelbaren Existenzsicherung der
Kinder, sondern stellen die zentrale Basis für die Entwicklung des
Humankapitals der modernen Gesellschaften dar. Damit investieren Eltern
in ein gemeinsames Gut. Ohne diese Bereitschaft wäre keine Entwicklung von
Humankapital möglich. Zudem investieren Eltern nicht nur in ihre Kinder,
sondern auch erhebliche Zeit in die Beziehung zu ihren eigenen Eltern, die
sich wieder in der Beziehung zu ihren Enkeln engagieren. Diese
wechselseitige Unterstützung und emotionale Beziehung zwischen den
Generationen ist als ein wichtiges Element gesellschaftlichen Zusammenhalts
anzusehen, weil in solchen Beziehungsmustern wechselseitiges Vertrauen
entsteht (Fukuyama 2000).
Eltern mit Kindern sind unterschiedlich gut in der Nachbarschaft vernetzt
und unterstützen sich wechselseitig (Hennig 2005). Damit stellen Familien
mit Kindern eine wichtige Gruppe bei der Entwicklung bürgerschaftlichen
Engagements dar (Zukunftsbericht Baden-Württemberg 1999) und tragen
damit erheblich zur Bildung von Sozialkapital in Nachbarschaft und Gemeinde
bei. Eltern investieren mehr als alle anderen gesellschaftlichen Gruppen in
Wohnungen und Häuser. So leben insbesondere Eltern mit drei und mehr
Kindern, trotz eines niedrigen Pro-Kopf-Einkommens, sowohl in West- wie in
Ostdeutschland, in einem eigenen Haus (vgl. Kap V) und tragen damit auch
erheblich zur ökonomischen Entwicklung einer Gemeinde bei. Eltern
investieren gleichermaßen in das Humankapital, in das Sozialkapital und in
das ökonomische Kapital einer Gemeinde und einer Gesellschaft (vgl. Sass/
Tschilschke 2001)." (PDF-Seite 318, im Dokument Seite 276)
- "Hinter dieser Diskussion steht die Einsicht, "dass die
Erziehungsleistung der Eltern dem Bestand der wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit sowie der sozialen Kultur der Gesellschaft dienen und
quasi ein öffentliches Gut darstellen" (Ott, 2003). Von diesen
Erziehungsleistungen profitieren alle Gesellschaftsmitglieder, und zwar auch
diejenigen, die zu diesen Leistungen nichts beitragen: "In der Familie
werden die Grundlagen sozialer und kooperativer Verhaltensweisen wie soziale
Verantwortung, Solidarität und Fürsorge gelegt, ohne die soziale Systeme
nicht bestehen können. Familien schaffen mit der Erziehung und Sozialisation
von Kindern die Basis für das Funktionieren demokratischer und
marktwirtschaftlicher Gesellschaften, und Eltern leisten mit ihren
Erziehungs- und Bildungstätigkeiten einen erheblichen Beitrag zur Bildung
des Human- und des Arbeitsvermögens der Kindergeneration, das letztlich die
gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit, das langfristige Wachstum und die
Entwicklungsmöglichkeiten einer Gesellschaft beeinflusst. Eltern tragen ganz
entscheidend zur Humanvermögensbildung der nächsten Generation bei und
sichern so die wirtschaftliche Wertschöpfung der Zukunft" (Ott 2003)." (PDF-Seite
287, im Dokument Seite 245)
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| Bundes-regierung |
Die Bundesregierung stimmt im Wesentlichen mit dem Familienbericht
überein. "Die Familienpolitik nimmt einen zentralen Stellenwert in
der Politik der Bundesregierung ein. Familienpolitik ist nachhaltig
darauf ausgerichtet, Familien zu unterstützen, die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf zu fördern und dabei zu helfen, dass Lebensentwürfe
mit Kindern realisiert werden können. Familien brauchen vor allem drei
Dinge: Zeit, eine unterstützende Infrastruktur und Einkommen." (PDF-Seite
30, im Dokument Seite XXXIV) |
| Mehr Geld für Familien |
Sach-verstän-digen-kommission |
- "Die Wahrscheinlichkeit einer Zufriedenheit mit den eigenen
Wohnverhältnissen steigt - so das Ergebnis multivariater Analysen - mit dem
Einkommen und ist für Personen, die außerhalb von Verdichtungsräumen leben,
größer. An diesem Beispiel wird besonders deutlich, wie wichtig es ist,
neben den objektiven Ressourcen auch die subjektive Bewertung der
Ressourcenverfügbarkeit mit einzubeziehen. Objektiv betrachtet leben
Familienmitglieder eher in beengten Wohnverhältnissen als Personen ohne
Kinder." (PDF-Seite 206, im Dokument Seite 164)
- "Zwischenfazit. Bei den vielfältigen Ressourcen, über die
Familien verfügen, zeigt sich, dass eine Kumulation in der Verfügbarkeit
über Ressourcen stattfindet. Bei Personen, die sowohl über gute monetäre
Ressourcen verfügen, ist auch eine überdurchschnittliche Verfügbarkeit bei
anderen Ressourcen festzustellen. Mit zunehmendem Humanvermögen verfügen
Personen über mehr Ressourcen." (PDF-Seite 207, im Dokument Seite
165)
- "Monetäre Ressourcen allein stellen keine hinreichende Bedingung
für das Familienleben dar. Schon gar nicht ist damit ein gelingendes
Aufwachsen von Kindern jenseits von Armutslagen garantiert. Gleichwohl
wird in marktwirtschaftlich organisierten Gesellschaften die materielle
Lebenslage von Familienhaushalten, u. a. in den Dimensionen Wohnen und
Bildung, wesentlich vom verfügbaren Einkommen beeinflusst." (PDF-Seite
209, im Dokument Seite 167)
- "Allerdings gibt zu denken, dass auch ausgebildete
Oekotrophologinnen und Oekotrophologen nicht im Stande waren, die
Familienhaushalte mit dem verfügbaren Sozialhilfebudget länger als bis zum
24. Tag eines laufenden Monats nach den Grundsätzen der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung zu beköstigen." (PDF-Seite 211, im Dokument Seite
169)
- "Haushalte, die ihren Alltag mit sehr niedrigen Einkommen
gestalten müssen, sind oder waren durchgängig kinderreich. Es sind
Haushalte, die größtenteils über hohe Alltagskompetenzen verfügen und
ihre Eigenverantwortung darauf konzentrieren, mit dem wenigen
zurechtzukommen. Aus Schamgefühl oder wegen des hohen bürokratischen
Aufwands werden die bestehenden Ansprüche auf ergänzende Sozialhilfe und
andere Sozialleistungen nicht ausgeschöpft. Teilweise erlegen sie sich
Formen von Selbstbeschränkung auf, die ihren Alltag und die
Entwicklungschancen ihrer Kinder unverhältnismäßig belasten, etwa, wenn
kostengünstige Wohnungen angemietet werden, die unterhalb der gesetzlichen
Mindeststandards der Wohnraumversorgung bleiben." (PDF-Seite 214, im Dokument Seite
172)
- "Familienhaushalte, die ihre Kinder bei knappen finanziellen
Ressourcen selbst gut versorgen und zusätzlich einer Erwerbstätigkeit
nachgehen, stehen unter einer enormen zeitlichen Belastung.
Das trifft zumal für diejenigen zu, die keine familialen Netzwerke haben und
wegen der "Unauffälligkeit" ihrer Kinder auch ohne nennenswerte
institutionelle Hilfen bleiben. Pointiert gesagt: Eigeninitiative von
armen Haushalten führt tendenziell zu einem Rückzug professioneller
Hilfesysteme, anstatt die Ressourcen der Bezugsperson in dringend
erforderliche passgerechte und alltagsunterstützende Dienste einzubinden." (PDF-Seite
214, im Dokument Seite 172)
- "Die Einkommenssituation von Familienhaushalten wird bei der
gegenwärtigen Ausgestaltung des Familienleistungsausgleichs wesentlich
bestimmt vom Umfang der Erwerbstätigkeit, den die erwachsenen
Haushaltsmitglieder zu leisten imstande sind. Das setzt zum einen voraus,
dass ein entsprechender Arbeitsplatz vorhanden ist, der sich mit der
Sorgearbeit für die Kinder in Einklang bringen lässt (Stichwort: Entfernung
zur Wohnung). Zum anderen braucht es adäquate
Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die jedoch oftmals nicht existieren.
Insbesondere allein Erziehende müssen dieses Dilemma "lösen", entweder
durch eine enorme zeitliche Überbeanspruchung bei teils problematischen
Arrangements der Kinderbetreuung, oder indem sie auf Einkommen verzichten
und dadurch in prekäre Lebenslagen abgleiten." (PDF-Seite 215, im Dokument Seite
173)
- "Analysen auf der Basis des SOEP und des Freiwilligensurveys
zeigen, dass Personen, die in Haushalten mit Kindern leben, im Durchschnitt
mit einem höherem Anteil ehrenamtlich aktiv sind als Personen, die nicht mit
Kindern zusammen leben und allein Erziehende. Mit dem Alter des jüngsten
Kindes und der Anzahl der Kinder steigt die Wahrscheinlichkeit einer
ehrenamtlichen Tätigkeit. Außerdem ergibt die Analyse, dass Personen in
Familienhaushalten mit steigendem Einkommen und einem höheren Grad an
formaler Bildung mit größerer Wahrscheinlichkeit ein Ehrenamt bekleiden.
Einmal mehr verdeutlicht dies, wie wichtig Familien für die Herstellung des
Sozialkapitals einer Gesellschaft sind. Die Analyse verdeutlicht aber auch,
dass mehr monetäre Ressourcen und ein größeres Humanvermögen Familien zur
Herstellung von mehr Sozialkapital befähigen." (PDF-Seite 206, im Dokument Seite
164)
- "Die finanziellen Aufwendungen, die die Bundesrepublik
Deutschland an staatlichen Leistungen für Familien erbringt, haben
jedenfalls bis heute nicht dazu beigetragen, dass junge Erwachsene in
gleicher Weise wie in Frankreich, Dänemark, Schweden, den Niederlanden und
Großbritannien Kinder als Teil einer gemeinsamen Lebensplanungen
begreifen (Fahey 2004). Daher wird die Bundesrepublik mehr als
andere europäische Länder mit den Folgen dieses demographischen Übergangs
zu tun haben (Börsch-Supan 2003). Auch bei der Bekämpfung von
Kinderarmut war die Bundesrepublik im internationalen Vergleich nicht
besonders erfolgreich. So haben wir im Kapitel V darauf hingewiesen, dass
Kinder unter drei Jahren in Westdeutschland zu 13 Prozent in familialen
Kontexten aufwachsen, die über ein Haushaltseinkommen von weniger als 50
Prozent des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen verfügen. Der Wert ist in
Ostdeutschland bei den unter dreijährigen Kindern ähnlich, wenn man das
durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen Ostdeutschlands zugrunde legt." (PDF-Seite
306, im Dokument Seite 264)
- "Ein Land, in dem aber ausgerechnet die Kinder die Gruppe
sind, die in besonderem Umfang von relativer Armut betroffen ist,
betreibt mit Sicherheit keine nachhaltige Familienpolitik." (PDF-Seite
299, im Dokument Seite 257)
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| Bundes-regierung |
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| Gerechte Lasten-verteilung zwischen
Familien und Kinderlosen: |
Sach-verstän-digen-kommission |
- "Der Fünfte Familienbericht (BMFuS 1994) hat in großer
Eindrücklichkeit die finanziellen Investitionen in Familien dargestellt, die
zur Entwicklung des Humanvermögens notwendig sind, und in gleicher
Dringlichkeit deutlich gemacht, wie der Familienleistungsausgleich weiter
auszugestalten sei;" (PDF-Seite 50, im Dokument Seite 8)
- "Hier erweist sich die gerechtere Ausgestaltung des
Familienleistungsausgleichs im Sinne der angemessenen Berücksichtigung von
Kosten und Leistungen der Kindererziehung als besonders dringend geboten.
Auch die gegenwärtig diskutierten Modelle zu einer der Sozialhilfe
vorgelagerten Existenzsicherung von Kindern und Jugendlichen (Stichwort:
Grundsicherung für Kinder) würden den Alltag der "erschöpften
Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer" und ihrer Kinder sichtlich erleichtern
und sie von Sozialhilfe unabhängig machen." (PDF-Seite 212, im Dokument Seite
170)
- "Vertreter und Vertreterinnen dieses Typs bleiben nicht nur
aus diesem Grund auf eine gerechtere Ausgestaltung des
Familienleistungsausgleichs im Sinne der angemessenen Berücksichtigung von
Kosten und Leistungen der Kindererziehung angewiesen.
Außerdem würden auch hier die gegenwärtig diskutierten Modelle zu einer
der Sozialhilfe vorgelagerten Existenzsicherung von Kindern und Jugendlichen
(Stichwort: Grundsicherung für Kinder) greifen und den Alltag der
"vernetzten Aktiven" und ihrer Kinder spürbar erleichtern und sie von
Sozialhilfe unabhängig machen." (PDF-Seite
213, im Dokument Seite 171)
- "Diese Perspektive macht deutlich, dass sich die Einkommenslagen
von Paaren mit Kindern bei der Betrachtung der Pro-Kopf-Einkommen zwar
überdurchschnittlich häufig in den mittleren Einkommensklassen befinden.
Im Vergleich zu den kinderlosen Paaren und allein stehenden Männern weisen
Paare mit Kindern allerdings vergleichsweise benachteiligte Lebenslagen auf.
Die niedrigsten Wohlstandspositionen (gemessen über das Einkommen) zwischen
50 Prozent und 59 Prozent nehmen allein erziehende Frauen ein. Sie haben
Kinder unter drei Jahren und sind zumeist jünger als 35 Jahre. Am unteren
Ende der Einkommensskala stehen aber auch allein erziehende Mütter und Väter
mit drei und mehr Kindern. Demgegenüber haben nicht verheiratete und
verheiratet zusammenlebende Paare mit bis zu 153 Prozent die insgesamt
höchsten Wohlstandspositionen inne, wenn man dies am Einkommen fest
macht. Es handelt sich um kinderlose und zumeist jüngere Paare, bei denen
die Frau unter 45 Jahre alt ist. Zu den in dieser Hinsicht mit monetären
Ressourcen gut ausgestatteten Haushaltsformen gehören auch nicht eheliche
Lebensgemeinschaften mit volljährigen Kindern. Um das gleiche Niveau
monetärer Ressourcen kinderloser Paare zu erreichen, müssten Eltern und
ihren Kindern pro Kopf und Monat bis zu 600 Euro oder 50 Prozent mehr zur
Verfügung stehen. Besonders deutlich ist das Einkommensgefälle zwischen
kinderlosen Paaren und Paaren mit Kindern in Lebensphasen, in denen die
Entscheidungen für das erste Kind oder für weitere Kinder grundsätzlich
fallen (Expertise Eggen 2005): Allein stehende Männer und allein
stehende Frauen zwischen 35 und 44 Jahren erreichen mit 113 Prozent und 108
Prozent ebenfalls überdurchschnittlich hohe Einkommenspositionen.
Eine stetig steigende Zahl von Familienhaushalten in Deutschland muß
ihren Alltag in prekären Einkommenslagen gestalten. Besonders niedrig sind
die Einkommen von jungen Familien, also von Familien mit Kindern unter drei
Jahren oder von Müttern unter 35 Jahren. Oftmals sind die Pro-Kopf-Einkommen
auch in späteren Lebensphasen mit Kindern kaum höher. So zeigt etwa eine
phasenspezifische Betrachtung der Pro- Kopf-Einkommen der Ehepaare mit
Kindern, dass die grundsätzlich steigenden Nettoeinnahmen nicht mit dem
wachsenden Bedarf der Familien standhalten. Nach dem hier zugrunde
gelegten Schwellenwert für Niedrigeinkommen wachsen in Deutschland 1,4
Millionen minderjähriger Kinder unter ökonomisch schwierigen Bedingungen
auf. Nach der hier verwendeten und weithin verbreiteten Definition verfügen
Haushalte über ein Niedrigeinkommen, sofern ihr Einkommen weniger als 50
Prozent des durchschnittlichen gewichteten Einkommens (Median) aller
Lebensformen beträgt. In Deutschland verfügen rund 12 Prozent aller
Lebensformen über ein niedriges Pro-Kopf- Einkommen. Die Anteile von
Ehepaaren mit Kindern, die ein Niedrigeinkommen beziehen, sind mit 6 Prozent
insgesamt unterdurchschnittlich. Je mehr Kinder allerdings in einem
Familienhaushalt leben, desto häufiger muss dieser mit einem
Niedrigeinkommen auskommen: Bei Ehepaaren mit drei und mehr Kindern beläuft
sich das relative Armutsrisiko auf 13 Prozent. Zudem gilt, dass mit
steigendem Alter der Kinder keineswegs immer der Anteil von Ehepaaren mit
Kindern in finanziell schwierigen Lebenslagen sinkt. Im Gegenteil: In
einzelnen Altersphasen der Kinder steigt dieser Anteil sogar, etwa bei
Ehepaaren mit Schulkindern. Erst wenn die Kinder volljährig sind, geht
er deutlich zurück. Insgesamt betrachtet wachsen Kinder von verheirateten
Eltern im Vergleich zu anderen familialen Lebensformen jedoch
vergleichsweise selten unter finanziell schwierigen Bedingungen auf.
Bemerkenswert ist auch, dass die Einkommenssituation von Paaren mit Kindern
in Ostdeutschland - gemessen am regionalen Schwellenwert - günstiger ist als
die der Familien in Westdeutschland. Vor allem Eltern mit Kindern unter
sechs Jahren erreichen in Ostdeutschland höhere Wohlstandspositionen. Hier
zeigt sich einmal mehr, dass die relativ hohe Erwerbsbeteiligung der
ostdeutschen Mütter mit Klein- und Vorschulkindern ein wesentlicher
Schutzfaktor vor Armutslagen ist. Der zeitliche Umfang der jeweiligen
Erwerbsbeteiligung, ob Vollzeit oder Teilzeit, scheint - sofern es sich um
sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze handelt - eher nachrangig zu
sein für die finanzielle Situation von Paaren mit Kindern (Expertise Klammer
2004). Dagegen fällt die durchschnittliche Einkommensposition eines
Familienhaushalts sichtlich ab, wenn nur ein Elternteil erwerbstätig ist.
Allerdings schützt auch die Vollzeiterwerbstätigkeit beider Eltern die
Familie keineswegs immer vor prekären Einkommensverhältnissen (Expertise
Eggen 2004). Generell gilt, dass sich für Kinder die Wahrscheinlichkeit
verringert, in einer prekären Einkommenssituation aufzuwachsen, wenn beide
Eltern erwerbstätig sind." (PDF-Seite 207f, im Dokument Seite 165f)
- "Vergleicht man darüber hinaus die verfügbaren
Pro-Kopf-Einkommen pro Haushalt nach verschiedenen Lebensformen, kommt man
zu dem Ergebnis, dass die staatlichen Transferleistungen nur partiell dem
Ziel einer horizontalen Gerechtigkeit entsprechen. So verfügen die unter
35-jährigen Ehepaare ohne Kinder pro Kopf über 610 Euro Nettoeinkommen pro
Monat mehr als Familien mit Kindern. Legt man das verfügbare
Pro-Kopf-Einkommen zu Grunde und geht von einem Durchschnitt von 100 aus, so
liegen Ehepaare ohne Kinder um 39 Prozent über diesem Durchschnitt
und nichteheliche Lebensgemeinschaften um 31 Prozent. Ehepaare und
nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern liegen um 14 Prozent
bzw. 13 Prozent, allein erziehende Männer um 36 Prozent und allein
erziehende Frauen um 41 Prozent unter diesem Durchschnitt (Expertise
Eggen 2005). Diese Variationen machen deutlich, dass das
Ziel einer horizontalen Gerechtigkeit wohl kaum als erreicht angesehen
werden kann." (PDF-Seite 306, im Dokument Seite 264)
- "Familienpolitische Leistungen, die aus dem Kriterium der
Bedarfsgerechtigkeit und der Lebensstandardsicherung abgeleitet sind, zielen
darauf ab, bestimmte Belastungen der Eltern zu kompensieren, die durch
die Geburt und Erziehung der Kinder entstehen. Diese Instrumente lassen
sich unter dem Oberbegriff des Familienlastenausgleichs
zusammenfassen. Daneben ist es eine weitere Aufgabe der staatlichen
Familienpolitik, jene Leistungen zu kompensieren, die die Familien für
die Gesellschaft erbringen, die aber nicht über den Markt abgegolten werden.
Diese Leistungen fasst man als Familienleistungsausgleich zusammen." (PDF-Seite
98, im Dokument Seite 56)
- "Es gibt viele objektive Betrachter, die davon ausgehen, daß der
Familielastenausgleich schon seit Jahrzehnten seinen Funktionen nicht mehr
gerecht wird. Ich habe das nicht zu beurteilen, füge aber hinzu, daß das
Bundesverfassungsgericht naturgemäß nur die untersten Grenzen des gerade
noch Akzeptablen durchsetzen kann. Die Tatsache, daß eine Regelung gerade
noch verfassungsmäßig ist, bedeutet noch lange nicht, daß sie deshalb auch
ausreichend oder gar richtig ist. (Herzog 1991, S. 17).' (Fünfter
Familienbericht, im Dokument Seite 289)
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| Bundes-regierung |
- "Die im Bericht in Erwägung gezogene "Grundsicherung für
Kinder" (Kap. VI.2.1 S.294) sieht die Bundesregierung nicht als eine
geeignete Lösung zur Bekämpfung von Armutskarrieren an, weil damit das
ineffiziente Prinzip einer Gießkannenförderung verfolgt würde. Bei
getrennt lebenden Elternteilen dürfte die "Grundsicherung für Kinder"
außerdem die Entlassung des vom Kind getrennt lebenden Elternteils aus
seiner Verantwortung für die Sicherstellung des Barunterhalts – mit allen
Nachteilen, auch für die Beziehung zu dem Kind – bedeuten." (PDF-Seite
39, im Dokument Seite XXXIII)
- "Der Anspruch auf Kinderzuschlag entfällt, wenn das
Elterneinkommen den gesamten Familienbedarf deckt oder wenn die Familie
auch mit Kinderzuschlag noch auf eine ergänzende Zahlung von
Arbeitslosengeld II angewiesen wäre." (PDF-Seite 39, im Dokument Seite
XXXIII)
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| Eltern als Arbeits-kräfte |
Sach-verstän-digen-kommission |
- "Kinder ausländischer Familien, Kinder aus einkommensschwachen
Familien und Kinder aus Mehrkinderfamilien werden seltener außerhalb der
Familie betreut." (PDF-Seite 241, im Dokument Seite 199)
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| Bundes-regierung |
- "Die Bundesregierung sieht durch den Siebten Familienbericht die
gemeinsam mit großen gesellschaftlichen Gruppen verabredeten und in den
Koalitionsvereinbarungen formulierten Weichenstellungen bestätigt.
Vorgenommen wurde ein Perspektivwechsel zu einer nachhaltigen
Familienpolitik, deren neue Zielsetzung auch mit demografischen und
ökonomischen Argumenten begründet ist. Die Familienpolitik nimmt einen
zentralen Stellenwert in der Politik der Bundesregierung ein.
Familienpolitik ist nachhaltig darauf ausgerichtet, Familien zu
unterstützen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern und dabei
zu helfen, dass Lebensentwürfe mit Kindern realisiert werden können.
Familien brauchen vor allem drei Dinge: Zeit, eine unterstützende
Infrastruktur und Einkommen. In Ergänzung hierzu ist auch die
gesellschaftliche Allianz mit lokalen Bündnissen fortzusetzen. In dieser
Legislaturperiode wird der Familienförderung beispielsweise im Rahmen des
Wachstums- und Beschäftigungspakets besonderer Stellenwert eingeräumt. Die
Bundesregierung hat auch einen Paradigmenwechsel eingeleitet und richtet
ihre Familienpolitik verstärkt auf den Ausbau einer wirksamen, Familien und
Kinder unterstützenden Infrastruktur für Bildung und Betreuung sowie auf
Maßnahmen zur Erwerbsintegration von Frauen und für eine bessere Balance von
Familie und Arbeitswelt aus." (PDF-Seite 30, im Dokument Seite XXIV)
- "Positive Effekte auf das Arbeitskräftepotenzial erwartet auch
der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Prof. Dr. Bert Rürup, in seinen
Gutachten zu familienorientierten Arbeitszeitmustern. Er betont insbesondere
die Notwendigkeit einer Mobilisierung der so genannten Stillen Reserve,
Frauen mit kleinen Kindern, ihren Erwerbswunsch umsetzen oder den Umfang
ihrer Teilzeittätigkeit auszudehnen. Durch eine bessere Koordination von
familiären und beruflichen Anforderungen ist zudem ein Anstieg der
Geburtenrate wahrscheinlich. Beide Entwicklungen führen - so Rürup - im
Ergebnis zu einem nennenswert höheren wirtschaftlichen Wachstum. Eine
ähnliche Sichtweise vertreten auch andere Wirtschaftsinstitute (z. B. das
Institut der deutschen Wirtschaft Köln [IW Köln]) sowie Wirtschaftsverbände
wie der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)." (PDF-Seite
31, im Dokument Seite XXV)
- "Der Ausbau von Infrastrukturen für Familien hat dabei für die
Bundesregierung Priorität. Vorrangige Handlungsfelder sind die
vorschulische Kinderbetreuung, insbesondere der unter Dreijährigen, die
frühe Förderung der Kinder, die gute Beratung der Eltern, die Förderung von
Kindern und Jugendlichen durch einen bedarfsgerechten Auf- und Ausbau
ganztägiger schulischer Angebote, die Betreuung von alten Menschen und
der Zusammenhalt der unterschiedlichen Generationen, die Entwicklung von
flexiblen betrieblichen Angeboten in Kooperation mit den Gemeinden ebenso
wie Familien unterstützende Dienstleistungen. Erforderlich ist ein neuer
gemeinwesenorientierter Ansatz der Förderung, Unterstützung und Hilfe für
Familien durch die Ansiedlung von Angeboten aus einer Hand und unter einem
Dach. Diesem Gedanken tragen verschiedene neue Angebotsformen,
insbesondere aber das in 2006 umzusetzende Bundesmodellprojekt zur
Einrichtung von Mehrgenerationenhäusern Rechnung." (PDF-Seite 31, im Dokument Seite
XXV)
- "Für die Bundesregierung hat daher der Ausbau der
bedarfsgerechten Kinderbetreuung mit differenzierten Angeboten für Kinder
unter drei Jahren in guter Qualität, zeitlich flexibel, bezahlbar und
vielfältig eine besondere Bedeutung. Der Bund hat sich zum Ziel gesetzt,
gemeinsam mit den Kommunen und Ländern die Kinderbetreuung insbesondere für
die unter Dreijährigen auszubauen." (PDF-Seite 32, im Dokument Seite
XXVI)
- "Die Erkenntnisse des Siebten Familienberichts stützen auch die
Bedeutung der Ganztagsschulen sowohl für eine optimale Förderung
aller Kinder und Jugendlichen, insbesondere auch derjenigen aus sozial
benachteiligten Schichten, als auch für die bessere Vereinbarung von
Familien- und Berufsleben." (PDF-Seite 33, im Dokument Seite XXVII)
- "Private Haushalte sind in Deutschland ein noch viel zu wenig
berücksichtigter Bereich für neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine moderne
Dienstleistungsgesellschaft muss sich gerade auch in diesem Bereich
entwickeln und ihre Potenziale entfalten können. Deswegen hat die
Bundesregierung die steuerliche Berücksichtigung von Aufwendungen für
Dienstleistungen zur Betreuung von Kindern erheblich ausgebaut und die
Spielräume für eine steuerliche Berücksichtigung privater Aufwendungen
für haushaltsnahe Dienstleistungen deutlich erweitert." (PDF-Seite
35, im Dokument Seite XXIX)
- "Keine Zeit für Kinder zu haben, ist einer der wichtigsten
Gründe für Frauen und Männer, ihre Kinderwünsche nicht zu realisieren.
Bereits ab 35 Jahren nimmt der Kinderwunsch bei Frauen und Männern rapide
ab. Überholte gesellschaftliche Leitbilder beeinflussen die Familiengründung
ebenso wie die tatsächlichen Mängel in der Vereinbarkeit. Insbesondere gut
ausgebildete Frauen befürchten berufliche Probleme durch ein Kind.
Dem Wunsch der Mehrheit der Väter nach mehr Beteiligung an der Betreuung und
Erziehung ihrer Kinder stehen noch immer Hindernisse entgegen. Finanzielle
Einbußen und die Furcht vor beruflichen Nachteilen verhindern ein größeres
zeitliches Engagement in der Familie. ... Die Kommission entwickelt darüber
hinaus weit reichende Vorstellungen für neue Verknüpfungswege zwischen
Erstausbildung, Optionszeitennutzung, Erwerbsunterbrechungen
(Berufsanreicherungsmodell). Durch Anrechnungsmöglichkeiten von
Berufsausbildungen sowie Umstiegsausbildungen, Berufspraxis und Umschulungen
sollen neue Berufswege ermöglicht werden. ... Die Bundesregierung hält
die weit reichenden Vorstellungen der Sachverständigenkommission für
prüfenswert und sieht in ihrer Politik
Ansatzpunkte für eine lebenslaufbezogene Zeitpolitik für Familien.
... Die deutsche Wirtschaft wird ihre Familienfreundlichkeit absehbar
erheblich ausbauen - auf freiwilliger Basis.
Die Bundesregierung will diesen Prozess hilfreich beschleunigen." (PDF-Seite
36-37, im Dokument Seite XXX - XXXI)
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| Zeit für Kinder |
Sach-verstän-digen-kommission |
- "Insgesamt lässt sich festhalten, dass monetäre Ressourcen
auf der einen Seite zu mehr Zeit mit Kindern führen, während auf der
anderen Seite die Zeit für Kinder mit dem formalen Bildungsstand abnimmt." (PDF-Seite
206, im Dokument Seite 164)
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| Bundes-regierung |
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| Stellung der Familie in der Gesellschaft |
Sach-verstän-digen-kommission |
- "Auch wenn davon auszugehen ist, dass finanzielle
Transferleistungen bei einer Entscheidung für eine Partnerschaft oder Kinder
nur eine untergeordnete Rolle spielen, so ist zumindest festzuhalten, dass
im internationalen Vergleich die Bildung einer Familie in Deutschland
gegenüber anderen Ländern besonders schwierig erscheint. Die
Entscheidung für Kinder in Deutschland bedeutet grundsätzlich immer auch
Einschränkung, etwa durch eine extrem lange ökonomische Abhängigkeit der
Kinder von ihren Eltern, die langen Ausbildungszeiten und die
Schwierigkeiten, in den Arbeitsmarkt einzutreten. Aus dieser Perspektive
scheint die von Kaufmann formulierte Polarisierung zwischen denjenigen, die
sich für Kinder entscheiden, und denjenigen, die das nicht tun, ein
spezifisches Merkmal der bundesrepublikanischen Entwicklung zu sein.
Diese ist aber in den hier skizzierten Punkten einer politischen Gestaltung
zugänglich." (PDF-Seite 294, im Dokument Seite 252)
- "Das gegenwärtig in Deutschland geltende Lebenslaufmodell setzt
voraus, dass die Partizipation eines Individuums an allen zentralen
gesellschaftlichen Bereichen innerhalb von 30 Jahren begonnen, entwickelt
und abgeschlossen sein muss. Dabei ist heute davon auszugehen, dass von den
nach 1970 geborenen Frauen ein signifikanter Prozentsatz 100 Jahre und älter
wird. Das Lebenslaufmodell, das gegenwärtig in Deutschland dominiert,
führt notwendigerweise zur Exklusion eines immer größeren Teils der
Bevölkerung aus zentralen gesellschaftlichen Bereichen, wie Beruf und
Familie. Es ist historisch einmalig, dass die aktive Partizipation eines
Bürgers in einer demokratischen Gesellschaft auf ein Drittel seines Lebens
begrenzt wird. Diese Aussage gilt zumindest für die nordeuropäischen
Länder nicht. Nur am Rande sei vermerkt, dass die geringeren
Finanzierungsprobleme des Wohlfahrtsstaates in den nordeuropäischen Ländern
auch mit seinen anderen Lebenslaufsmodellen zusammenhängen." (PDF-Seite
291, im Dokument Seite 249)
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| Bundes-regierung |
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- "Die Bundesregierung stimmt mit der Sachverständigenkommission
überein, dass Familie die wichtigste Erziehungsinstanz ist und Eltern die
wichtigste Ressource für die kindliche Entwicklung darstellen. Sie
greift die Empfehlungen der Kommission auf, für eine bessere Förderung,
Bildung und Erziehung der Kinder in erster Linie bei den Eltern anzusetzen
und deren Ressourcen durch Nachbarschaft und Gemeinde zu stützen." (PDF-Seite
33, im Dokument Seite XXVII)
"Eltern müssen in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden, damit
sie ihre Verantwortung wahrnehmen können. Ziel ist die Schaffung von
Einrichtungen mit einem differenzierten Angebot, welches von
Erziehungsberatung, Elternbildung, Gesundheitsberatung,
Ernährungsbildung, Haushaltskursen bis hin zu Sprachkursen für Familien
reicht, gemäß dem Prinzip der Förderung von Eltern und Kindern aus einer
Hand." (PDF-Seite 34, im Dokument Seite XXVIII)
- "Beim Vergleich der Entwicklung seit 1972 lässt sich nachweisen,
dass sich die großen Flächenstaaten in Deutschland, bei denen Anfang der
70er Jahre in den ländlichen Regionen noch bis zu 25 Prozent Familien mit
mehr als drei Kindern lebten, hinsichtlich der Zusammensetzung der Familien
weit gehend den Stadtstaaten angeglichen haben.
Der dramatische Rückgang insbesondere der Drei- und Mehr-Kinder-Familien
in den ländlichen Regionen seit 1972, der als wesentliche Ursache für den
Geburtenrückgang in Deutschland anzusehen ist, hat nun erhebliche
Konsequenzen für die großen Stadtregionen. Die großen Städte, und auch das
ist historisch keine neue Einsicht, haben in ihrem Wachstum und in ihrer
Bestandserhaltung fast nie auf die eigene Bevölkerung zurückgreifen können,
sondern waren immer auf Zuwanderung angewiesen." (PDF-Seite 217, im Dokument Seite
175)
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