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Sehr geehrte Bundestags- /
Landtagsabgeordnete Frau ...,
Sehr geehrter Bundestags- / Landtagsabgeordneter Herr ...,es ist
mein Anliegen Sie auf die momentane Situation der Familien in unserem
Land anzusprechen und Ihre Einstellung zur Familienpolitik zu erfahren.
Die gegenwärtigen politischen Rahmenbedingungen bürden den Familien mit Kindern enorme
finanzielle Lasten auf, von denen alle profitieren, die keine
Kinder großziehen. (Den Nachweis finden Sie unter der Adresse
www.gerechtigkeit-fuer-familien.de.)
Als Wähler, der in Ihrem Stimmkreis wohnt, ist es mir wichtig, Ihre
Antwort auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich
gehe von Ihrem Einverständnis aus, Ihre Antwort auf der
Internetseite
www.gerechtigkeit-fuer-familien.de zu veröffentlichen.
Bitte äußern Sie sich zu jedem der folgenden 10 Punkte. Drücken Sie bitte Ihre
Meinung durch eine Schulnote (1=ich stimme völlig zu, 6=ich stimme
überhaupt nicht zu) und durch eine kurze textliche Stellungnahme aus.
- Diese drei Prinzipien der Gerechtigkeit
müssen Grundlage der Familienpolitik werden:
- wirtschaftlich gleich leistungsfähige Personen müssen gleich
viel zur Finanzierung staatlicher Aufgaben beitragen (Leistungsfähigkeit).
- Wer Leistung erbringt, hat Anspruch auf Gegenleistung
(Leistungsgerechtigkeit).
- Die staatlichen und kommunalen Rahmenbedingungen müssen dem
Einzelnen eine möglichst freie Wahl der Lebensform erlauben, d.h. keine
Lebensform darf diskriminiert werden (Wahlfreiheit).
- Alle drei Prinzipien sind heute in der Familienpolitik
massiv verletzt.
- Kinderlosigkeit wird derzeit
staatlich prämiert.
- Ein Ausgleich
der
finanziellen kindbedingten Lasten ist zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit und zur
langfristigen Sicherung der Wohlfahrt aller notwendig.
- Der Familienlastenausgleich ist erst dann erreicht, wenn bei gleichem
Bruttoverdienst das
frei
verfügbare Pro-Kopf-Einkommen von Kinderlosen und Familien mit
unterschiedlich vielen Kindern gleich ist.
- Da es sich um eine Umverteilung handelt, darf der Zustand der
öffentlichen Haushalte
keine Rolle spielen.
- Die Politik muss unmissverständlich
zwischen (Steuer-)Gerechtigkeit
und Familienförderung unterscheiden.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutet einerseits
erwerbstätig sein zu können, wenn man kleine Kinder hat. Es bedeutet aber
andererseits auch, nach mehreren Jahren Familienarbeit der persönlichen Qualifikation entsprechende
Teilzeit- und Vollzeitarbeitsplätze zu finden.
- Wir haben in unserer Gesellschaft ein
demographisches Problem und es
wird in den nächsten Jahrzehnten dramatisch zunehmen.
- Die einzige Möglichkeit für unsere Gesellschaft, das demographische
Problem wenn schon nicht zu lösen so doch wenigstens abzumildern ist eine
ausreichende Anzahl eigener Kinder. Eigene Kinder sind für unsere Gesellschaft
unverzichtbar.
Familienpolitik setzt sich aus vielen Einzelaspekten zusammen. Daher
sind pauschale Aussagen nicht hilfreich. Ich würde mich freuen, für
jeden der 10 Punkte eine Antwort von Ihnen zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
<Vorname Name>
Anschrift
Wahlkreis
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